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Ab heute nachhaltiger leben – Mit diesen Tipps klappt’s!

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Das Wort Nachhaltigkeit findet sich in den Reden vieler Politiker, aber auch in den Medien ist der Begriff präsent. Fragt man sich, was damit gemeint ist, gibt es viele unterschiedliche Definitionen. Der wesentliche Punkt dabei ist aber immer, dass es um Gegenwart und Zukunft geht. Die Menschheit hat nur eine Erde zur Verfügung und sie sollte mit den vorhandenen Ressourcen so umgehen, dass nachfolgende Generationen auch überleben können. Das klingt theoretisch, aber es ist für den Einzelnen nicht so schwer im persönlichen Umgang mit der Umwelt die Grundsätze der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.

Mobilität und Verkehr

Es ist wissenschaftlich erwiesen, der Verkehr ist für mindestens ein viertel der klimaschädlichen Schadstoffe verantwortlich und, um die Erderwärmung einzudämmen, ist ein Umdenken in Sachen Mobilität notwendig:

Öfter mal zu Fuß gehen, lautet da eine mögliche Devise. Es schont die Umwelt und ist außerdem gesund. Eine Faustregel besagt, man sollte täglich 10.000 Schritte machen. Ob man die täglich erreicht kann man einem Schrittzähler oder einer Smart Watch messen.

Das Auto hingegen sollte man öfters mal stehen lassen. Aktuell sind wieder falschen Diesel-Abgaswerte in den Nachrichten. Viele der Wege, die man sonst mit dem Auto fährt kann man auch gut zu Fuß erledigen wie den Weg in die Bäckerei oder zum Schwimmbad.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist an der Fortbewegung zu Fuß ist, dass man wieder mehr Zeit hat, sein Umwelt bewusst wahr zu nehmen. Man wird staunen, was man bei so einem Spaziergang entdeckt. Öfters mal spazieren zu gehen kann so auch dabei helfen die eigene Achtsamkeit zu steigern.

Außerdem wird man möglicherweise erstaunt feststellen, dass man sich auch zu Fuß relative schnell fortbewegen kann. Denn das Gefühl für Entfernungen und welche davon zu Fuß zu bewältigen sind, geht schnell verloren, wenn man fast ausschließlich mit dem Auto fährt.

Ist eine Entfernung doch einmal zu weit, dann muss es immer noch nicht unbedingt das Auto sein. Das Fahrrad aus dem Keller zu holen und z. B. damit täglich in die Arbeit zu fahren ist ein guter Beitrag zur Nachhaltigkeit. Radfahren ist ebenso gesund, hält fit und schont das Klima.

Abfall recyceln statt wegwerfen

Abfall ist nicht wertlos. Das Stichwort lautet Recycling. Aus Altpapier wird wieder neues Papier hergestellt, es müssen dafür keine Bäume gefällt werden. Auch Altglas kann recycelt werden. Das spart Energie und Rohstoffe.

Biomüll eignet sich darüber hinaus hervorragend zur Kompostherstellung. Der Kompost kann entweder im eigenen Garten oder großflächig in der Landwirtschaft verwendet werden. Es zahlt sich aus Obst- und Gemüsereste, Bananenschalen etc. zu sammeln und einer Wiederverwertung zu zuführen. Es entsteht ein geschlossener Kreislauf, der die Ressourcen schont.

Verpackungsmüll vermeiden

Ein brandaktuelles Thema ist das immer höhere Aufkommen von Verpackungsmüll. Diesen findet man zum einen in den Supermärkten an der Obst- und Gemüsetheke. Viele der Artikel sind in Plastiktüten eingepackt oder in Plastikfolie eingeschweißt. Außerdem entsteht immer mehr Verpackungsmüll durch den Online-Handel. Die waren müssen verschickt werden und entsprechend gut verpackt sein.

Um den Verpackungsmüll durch Lebensmittel zu vermeiden, lautet ein generelles Prinzip, vorrangig dort zu kaufen, wo man sich die Nahrungsmittel in selbst mitgebrachte und mehrfach verwendbare Behältnisse abfüllen lassen kann.

In Großstädten sprießen momentan mehr und mehr verpackungslose Supermärkte aus dem Boden. Diese bieten ihre Nahrungsmittel bewusst „lose“ an, so dass sich jeder selbst die gewünschte Menge in seine eigene Dose oder seinen Beutel abfüllen kann.

Ein einem Großteil des Verpackungsmülls ist auch der Kaffee schuld. Coffee to go liegt momentan voll im Trend. Allerdings sorgen die beschichteten Einweg-Pappbecher für riesige Berge an Müll, der auch nicht so leicht zu recyceln ist. Hier wäre die Alternative, sich einen guten Thermobecher zu zulegen. Falls ihr noch auf der Suche seid, dann kann ich euch diese Thermobecher-Test empfehlen.

Um den Verpackungsmüll durch den Online-Handel zu meiden, sollte man versuchen, wieder vermehrt in den lokalen Läden einkaufen. Das ist nicht nur hinsichtlich der Nachhaltigkeit gut, sondern man stärkt dadurch auch den lokalen Handel, der ja zunehmend durch den Online-Handel verdrängt wird.

Geschirrspüler richtig verwenden

Der richtige Einsatz des Geschirrspülers kann ein kleiner, aber wertvoller Beitrag zur Nachhaltigkeit sein. Durch das Verwenden von Pulver statt Tabs kann das Spülmittel wesentlich genauer dosiert werden. Tabs sind für Geschirrspüler mit 60cm Breite und durchschnittlich verschmutztem Geschirr gemacht und auch relativ teuer.

Ist der Geschirrspüler kleiner oder das Geschirr nicht so verschmutzt, kommt es zu einer Überdosierung, die nicht notwendig ist. Pulver kann viel genauer dosiert werden und schont die Umwelt und die Geldbörse.

Oft enthalten die Tabs für den Geschirrspüler noch Phosphate. Phosphate belasten das Wasser und sind aus guten Gründen in den Waschmitteln für die Wäsche nicht mehr vorhanden.

Ist soviel Reinigungsmittel wirklich nötig?

In den meisten Haushalten gibt es selten extreme Verschmutzungen und es gibt Möglichkeiten mit weniger oder ganz ohne Chemie auszukommen.

Eine gute Alternative sind Mikrofasertücher. Mit diesen Tüchern können alle glatten Flächen wie Möbel, Spiegel, Armaturen etc. nur mit Wasser gereinigt werden. Ein chemisches Putzmittel ist dafür nicht erforderlich. Die Tücher werden einfach mit der Waschmaschine gewaschen und sind danach wieder verwendbar.

Waschmaschine nachhaltige verwenden

Die Waschmaschine richtig zu verwenden, ist auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Das Wichtigste dabei ist, die Wäsche vorzusortieren und dann die richtige Temperatur zu verwenden. Die Waschmaschine braucht die meiste Energie zum Aufheizen des Wassers. Waschen Sie mit 40 Grad, statt mit den gewohnten 60 Grad, sparen sie die Hälfte der Energie ein. Viele Waschmittel brauchen nur 20 Grad um ein optimales Waschergebnis zu erzielen.

Meistens wird zu viel Waschmittel verwendet. Die Dosierung richtet sich nach der Verschmutzung der Wäsche und dem Härtegrad des Wassers. Die Angaben auf der Verpackung sind nicht immer richtig. Ausprobieren lohnt sich. Wird weniger Waschmittel gebraucht, schlägt sich das finanziell nieder und die Umwelt wird geschont.

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Ein weitere Tipp ist die Waschmaschine immer voll füllen. Bei nur halb voller Waschmaschine, wird genauso viel Wasser verbraucht. Das ist eine unnötige Verschwendung.

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